Brauereireise Prag-Svijany-Karlsbad
Besuch, Führung, Übernachtung Super all inclusive, Transfer zur Svijany Brauerei,
Czech Republic 3 Tage, Prag, Svijany, Karlsbad
Besuch, Führung, Übernachtung Super all inclusive, Transfer zur Svijany Brauerei,
Czech Republic 3 Tage, Prag, Svijany, Karlsbad
Prag (tschechisch: Praha, praha, IPA: [ˈpraɦa]) ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik. Prag ist eine Stadt, in der sich viele Jahrhunderte verewigt haben: die goldene Stadt. Die Bomben des Zweiten Weltkrieges verschonten ihre Türme und Mauern, doch die ältere Vergangenheit hat ihre Narben hinterlassen: Glaubensstreit, Kriege und Plünderungen. Immer wieder aber stieg Prag wie ein Phönix aus der Asche und schaffte in der Neuzeit den Aufstieg zur europäischen Kulturmetropole.
Die älteste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 928. Die Burgen erweiterten sich vor und um 1100 durch die deutschen Ansiedler. Diesen wurde von Sobieslaw II. der Freiheitsbrief erteilt.
1235 erhielt die Altstadt, 1257 die Kleinseite unterhalb des Hradschin deutsches Stadtrecht und Mauern. König Ottokar II. verschönerte die Stadt und baute die Königsburg auf dem Hradschin um, deren Größe und Blüte jedoch von römisch-deutschen Kaiser Karl IV. (1346 - 1378) begründet wurde. Dieser legte die Neustadt, anfangs Karlstadt genannt, an, zog eine Steinmauer um den Lorenzberg, Strahow und den Hradschin.
Prag zählte zu den den bedeutendsten Städten Europas auf und wurde Mittelpunkt des Heiligen Römischen Reiches. Unter seiner Regentschaft wurde die erste Universität Mitteleuropas und 1344 der Sankt-Veits-Dom Grundstein für den Veitsdom gelegt, die Karlsbrücke (Karlův most) gebaut und um die Altstadt die Neustadt (Nové Město) angelegt. Prag war ein Zentrum der Kultur und Kunst. Seit dieser Zeit haben Generationen von Herrschern und Baumeistern an der Pracht dieser Stadt mitgewirkt.
1992 wurde das historische Zentrum Prags mit den Stadtteilen Altstadt mit der Josefstadt, Neustadt, Kleinseite, Hradschin mit Prager Burg, Burgstadt Hradčany, Hochburg Vyšehrad und Schlosspark Průhonice (südlich von Prag) in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Die Moldau (Vltava) war seit Anbeginn die Lebensader der altertümlichen Königsstadt Prag, Schutz gegen Angreifer und wichtiger Handelsweg zugleich. Heute ist der Fluss romantischer Blickfang, der sich seinen Weg meist behäbig durch die umliegenden sieben Hügel sucht und die Stadt in zwei Hälften teilt. Hochwasser trennte einige Male mit zerstörender Gewalt die Siedlungen auf beiden Uferseiten. Es dauerte Jahrhunderte, bis zunächst mit der steinernen Judith- und später mit der Karlsbrücke ein dauerhafter Übergang über die Moldau geschaffen war. Seit dem Mittelalter wurde der Flusslauf stark verändert. Eingefasst in steinernen Kaimauern, durch Wehre reguliert ist der Strom heute auch für den Schiffsverkehr passierbar.
Prag setzt sich aus 22 Stadtbezirken zusammen: Praha 1 bis Praha 22. Praha 1 ist der älteste Teil der Stadt und besitzt die meisten Sehenswürdigkeiten. Svijany (deutsch Swijan) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt acht Kilometer westlich von Turnov und gehört zum Okres Liberec. Bekannt ist der Ort vor allem durch das Brauereiunternehmen Pivovar Svijany, die eine der ältesten in Tschechien ist, sowie die Schlacht bei Podol.
Svijany befindet sich am rechten Ufer der Jizera unterhalb der Einmündung der Příšovka in der Turnovská pahorkatina (Turnauer Hügelland). Südlich liegen die Felslandschaften des Böhmischen Paradieses. Svijany liegt an der Schnellstraße R 10 / E 65 und der Bahnstrecke Prag-Turnov, an der die nächste Bahnstation in Příšovice liegt.
Nachbarorte sind Svijanský Újezd und Vitanovice im Norden, Pěnčín und Čtveřín im Nordosten, Příšovice und Podolí im Osten, Mokrý, Ploukovice, Všeň und Břehy im Südosten, Doubrava und Dařenice im Süden, Loukov und Loukovec im Südwesten, Kyjov und Koryta im Westen sowie Sezemice, Jirsko 1. díl, Jirsko 2. díl und Močítka im Nordwesten.
Pivovar Svijany a.s. ist eine tschechische Bierbrauerei. Die Aktiengesellschaft befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der LIF Trade, zu der auch die Brauereien Náchod und Rohozec gehören.
Im Jahr 1345 fanden wir die erste Erwähnung des Dorfes Svijana, das damals dem Zisterzienserkloster in München Hradiste gehörte. Johanns Sohn Adam von Wartenberg erwarb 1564 das Braurecht und ließ in Svijany eine Brauerei errichten. Die Svijany Brauerei gehört heute zu den ältesten Brauereien der Tschechischen Republik. Die Güter um Svijany und die Brauerei wurden 1622 an Albrecht von Wallenstein verkauft nachdem die vorherigen Besitzer die Familie Joachim Andreas von Schlick als Anführer des Ständeaufstandes hingerichtet wurden. Die Wallensteins verwalteten die Brauerei bis 1814. 1945 wurde die Brauerei verstaatlicht und Teil der Gruppe Nordböhmischer Brauereien. Nach der Reprivatisierung und Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1992 wurde die Brauerei 1997 Teil der Prager Brauereien (u. a. auch Staropramen). Mehrheitseigner der Gruppe Prager Brauereien war die englische Braugruppe Bass. Später fiel die Brauerei an die Liberec Investment Fund (LIF Trade). 2001 wurde erstmals die Grenze von 100.000 hl Ausstoß überschritten. Im Dezember 2015 kündigte Svijany an eine zweite Brauerei im georgischen Tiflis errichten zu wollen. Die Brauerei wuchs kontinuierlich so betrug der Ausstoß 2017 bereits 637.500 hl.
Karlsbad, tschechisch Karlovy Vary, ist ein Kurort im Westen Tschechiens mit rund 50.000 Einwohnern. Die Stadt liegt an der Mündung der Teplá (Tepl) in die Eger (Ohře). Karlsbad gehört zu den berühmtesten und traditionsreichsten Kurorten der Welt.
Das Stadtzentrum von Karlsbad mit der Verwaltung, dem unteren Bahnhof (dolní nádraží) und den Industriebetrieben liegt im flachen Egertal. Die Kuranlagen befinden sich im schmalen, südlich gelegenen Tal der Teplá.
Westlich der Stadt befindet sich das Falkenauer Becken (Sokolovská pánev), das zweitgrößte tschechische Braunkohle-Tagebaugebiet mit mehreren Kraftwerken.
In der Stadt bestehen gut erhaltene historische Kureinrichtungen, darunter die Weißen Kolonnaden, die Marktkolonnade (1883, Fellner & Helmer), die Mühlbrunnkolonnade (1871–1881, Josef Zítek), die Parkkolonnade (Gartenkolonnade), die Sprudelkolonnade (1969–1975, Prof. Votruba) und die Schlosskolonnade (1911–1913, Friedrich Ohmann). In allen genannten Kolonnaden sind Heilbrunnen (pramen) untergebracht, deren Temperatur teilweise über 60° Celsius liegt.
Schlangenquelle in der Parkkolonnade Karlsbad besitzt zwölf Quellen. Die bekannteste und stärkste befindet sich in den Weißen Kolonnaden und wird Sprudel (Vřídlo) genannt. Sie ist 72 °C heiß, schießt bis 14 Meter in die Höhe und hat eine Schüttung von 2000 Litern pro Minute. Insgesamt sind im zentralen Kurortgebiet 89 Austritte von mineralisierten Thermalwässern dokumentiert, 19 davon sind gemäß dem Kurortgesetz zugelassene, natürliche Heilwässer. Es handelt sich um hypotonisches, stark mineralisiertes Mineralwasser des Typs Na-HCO3SO4Cl (alkalisch, glaubersalzhaltig). Die Anwendungen der Karlsbader Heilquellen sind vielfältig: Störungen des Verdauungssystems, Stoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Gicht, Übergewicht, Parodontose, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Leber-, Gallen-, Gallengang- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen sowie onkologische Leiden. Die abführende Wirkung des Heilwassers ist auf das Glaubersalz zurückzuführen. Diese Wirkung auf den menschlichen Organismus ist erwünscht, daher sollten empfindliche Personen wie Kinder und schwangere Frauen das Heilwasser nur eingeschränkt trinken.
Sehr bekannt ist das 1770 gegründete, am Ufer der Teplá gelegene Grandhotel Pupp, das der Hotelier Julius Pupp (1870–1936) zu einem Hotel der internationalen Spitzenklasse ausgebaut hatte. Das weitestgehend im Jugendstil gehaltene Innere kann auch von Touristen besichtigt werden.
Ein bemerkenswertes historisches Gebäude ist die 1736 nach Plänen von Kilian Ignaz Dientzenhofer erbaute Kirche der Maria Magdalena oberhalb des Sprudels. In Sichtweite steht das Stadttheater aus dem Jahr 1886. Ebenfalls erwähnenswert ist die russisch-orthodoxe Kirche St. Peter und Paul in der Straße Krále Jiřího mit ihren vergoldeten Kuppeldächern.
Das Stammhaus des Kräuterlikörs Karlsbader Becherbitter, der von dem Apotheker Josef Vitus Becher (1789–1860) erstmals hergestellt wurde und der als Becherovka im Handel ist, befindet sich ebenfalls in Karlsbad und wird „dreizehnte Karlsbader Quelle“ genannt. In dem inzwischen flaschengrün gestrichenen Haus ist ein Museum untergebracht, das Ausstellungsstücke der Familie Becher enthält und die Herstellung dieses Likörs zeigt.
Leistungen – 3 Tage:
- Fahrt nach Prag
- Übernachtung in Prag
- Fahrt von Prag nach Svijany
- Besichtigung und Führung mit Bierverkostung und Vorteilskauf der Brauerei
- Übernachtung
- Fahrt von Svijany nach Karlsbad
- Besichtigung von Karlsbad
- Übernachtung in Karlsbad
- Fahrt zurück
- Einzelreisen und Gruppenreisen möglich, je nach Anfrage und Zeitraum
- ganzjährig